Irland – Teil 11 – Cliffs of Moher

 

Auf der  weiteren Etappe machten wir erst einige kleine Fotostopps auf der Fahrt durch das Burren, eine felsige Landschaft die auch einige Höhlen aufweist. An den Klippen von Moher trafen wir uns und gingen zu Brian’s Tower, machten viele Foto’s von den Klippen und besuchten auch das Visitor Center.

Die Klippen sind schon interessant und ein „muss-man-gesehen-haben-Punkt“. Aber, die Klippen sind auf der Liste eines jeden West-Irland Besuchers und entsprechend auch sehr überlaufen. Wir hatten keinen Guide geordert, so konnte jeder seinen Aufenthalt so lange oder so kurz wie er möchte halten.

Von hier ging es in einer gemütlichen Fahrt weiter nach Doonbeg, weiter 1-2 Stunden Fahrt an der Küste entlang. Der Platz in Doonbeg gehört Amanda und Jamie zwei Engländern aus Cornwall, die diesen echt kleinen Platz mit viel Liebe betreiben. Jeder bekam eine eigene Führung und einen kleinen Willkommenskuchen. Der Platz hat nur 15 Stellplätze, so dass außer uns nur ein Caravan da war.

Wir hatten hier unseren Pub Abend hingelegt und um sieben Uhr liefen wir die 15 Minuten in den Ort, der mindestens 4 Pubs zu haben scheint. Im Igoe Inn wartete die Wirtin Caroline auf uns und wir aßen ein gutes Essen mit Lachs, gedämpftem Seehecht und Eis mit Baileys. Die Musik, die normalerweise gegen 22:00 anfängt wurde durch das Champions League Finale etwas verspätet, dennoch kamen wir in den Genuß einiger guter Klänge.

Sonntag sah uns als erstes am Leuchtturm von Loop Head, der auf einer Landzunge liegt und ein Besucherzentrum und ein Leuchtturmmuseum hat. Wir sahen uns um und wanderten auf der Klippe und machten schöne Photo’s. Beeindruckend war der Teppich aus pinkfarbenen Strohblumen. Auch gab es einen Fels, der von Vögeln bevölkert war: Möwen und Tölpel.

Die Gartenfreunde in der Gruppe sahen sich noch den Vandeleur Walled Garden an, der für gut empfunden wurden. Auch ist hier der Eintritt kostenlos und es gibt ein nettes Cafe.

 

Auf schmalen Landstraßen fuhren wir gen Killimer, wo es eine Fähre über den Shannon gibt. Diese Fähre geht ein-oder zwei Mal in der Stunde. Mit wenig geschäftlichen und Lieferverkehr am Sonntag, war es eine angenehme Fahrt nach Dingle. Zwischen Tralee und Dingle gibt es doch eine Menge zum Fotografieren: Küsten, Wasser in allen Tönen blau und richtig grüne Landschaft.

 

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Irland – Teil 11 – Galway

Am Donnerstag findet vormittags im Box Club von Westport ein Farmer’s Market, ein Bauernmarkt, statt und so gingen ein Teilnehmer und ich auf die Jagd nach lokalen Leckereien. Am Fischstand ergatterten wir frische Jakobsmuscheln, Miesmuscheln, Seeteufel und Dorsch. Frischer Apfel-Himbeer-Kuchen, Brot mit Seegemüse und Kräuter fanden sich später in unserem Einkaufskorb.

Ich hatte die Ankunft zur Kylemore Abbey auf 11:00 Uhr avisiert, was war früh war, aber wir schafften es noch vor der Ankunft der meisten Busse. Das Haus war interessant, die kleine Kirche auch, doch für den Garten konnten sich nicht alle genauso begeistern. So trafen wir uns um die Mittagszeit im Cafe und nahen Suppe und Sandwiches.

Wir fuhren über kleine Seitenstraßen am Meer entlang Richtung Galway. Hier muß man unbedingt auf das Fahren in der Gruppe verzichten, da es einfach keine Parkmöglichkeiten gibt und man sonst die Strecke nicht fahren braucht.

Am Abend lauerten alle schon darauf unsere Beute vom Morgen in den Topf zu kriegen. Viele halfen mit, Anton filetierte Fisch, Herta und Günter schnippelten Zwiebeln und dann ging es ans Kochen. Schon eine dreiviertel Stunde später unter Mithilfe von einem Paket Butter, einer Dose Sahne und einem Pikkolo Sekt war die Meeresfrüchte-Suppe fertig.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus in die Stadt. Hier hatten wir einen örtliche  Führer, Liam bestellt. Eine örtliche Berühmtheit, der Stadtschreier und eine Schlitzohr. Er hatte mir die tour als unsere Führung verkauft, dabei handelte es sich aber um die tägliche Öffentliche Stadtbesichtigung. Nachdem es keine Alternativen gab, gingen wir mit und machten einen kleinen netten Spaziergang durch die Stadt.

Die Hauptstraße von Galway, ein Verbund mehrere verschiedener Straßen zu einer Fußgängerzone war voll von Geschäften, Bars und Pubs. Davor sahen wir verschiedene Straßenmusiker. Alles in allem eine tolle Atmosphäre.

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Irland – Teil 10 – Westport

 

Auf der Etappe gab es die Carrowkeel Cemetary einen vorchristlichen Friedhof zu sehen, der aber in den Bergen und nur über Single Track zu erreichen war. Nur wenige Teilnehmer gingen hoch und wurden mit einem spektakulären Ausblick über die Landschaft belohnt.

Die Boyle Abbey war da schon interessanter und der örtl. Kassierer überschlug sich uns zu helfen. Einige von uns wurde der Eintritt spendiert, damit wir die Säulen, die zum Teil gothisch und zum Teil romanisch sind ansehen können. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist für seine Akustik berühmt.

Wir machten einen Einkaufstopp am Tesco in Swinford, hatten wir doch vereinbart in Westport am Abend unser Bergfest zu feiern. Die Reiseleitung spendierte einen großen Topf voll Spaghetti. Jede Einheit brachte eine Sauce mit, die dann miteinander geteilt wurden.

Tags darauf, liefen wir etwa einen Kilometer zum Pier um einen Bootausflug in die Westport Bay zu machen. Das Wetter war bestens, die See ruhig und die Bootsfahrt angenehm. Leider sprach der Bootseigner zu schnell, dass man nicht übersetzen kann.

Wir hörten die Geschichten der verschiedenen Inseln und sahen den heiligen Berg der Iren, den Croagh Patrick.

Wieder festen Boden unter den Füßen gingen wir zu einem Restaurant direkt am Hafen. Viele Teilnehmer aßen zum ersten Mal Chowder, eine dicke Suppe aus Muscheln, Fisch und Krabben, die mit Sahne angedickt wurde. Dann gab es Fish’n’ Chips oder Irish Stew, je nach Geschmack.

Viele Teilnehmer gingen danach noch in die Stadt, die uns begeisterte, waren hier nicht ganz so viele ausländische Touristen und kleine Shops und Boutiquen die genauso wie die vielen Cafe’s und Bars die um Kunden buhlen.

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Irland – Teil 9 – County Donegal und Wild Atlantic Way

 

Sonntags lässt es sich angenehm fahren, es sind weniger Fahrzeuge unterwegs. Ein Teil der Gruppe folgte der A2 auf der Causeway Coastal Road, i- immer noch eine interessante Strecke. Der Rest fuhr gleich nach Londonderry, oder Derry wie man auch sagt.

Wir trafen uns zufällig auf dem Parkplatz, der erst mal für Verwirrung sorgte. Es gab schon die „Pay and Display“ Ankündigung, aber die war noch nicht eingerichtet. Diese Parkautomaten gibt es an vielen Parkplätzen. Oft ist eine gewisse Zeit kostenlos, oder man muß nur einen Schein ziehen und auslegen. Auch Supermärkte nutzen das System um Pendler von Ihren Parkplätzen fernzuhalten und erstatten die Gebühr bei Einkauf. Ohne Schein kann das schnell teuer werden, den die Strafen werden nicht vom Ordnungsamt eingesammelt, sondern von privaten Konzessionären, die natürlich kein Erbarmen gegenüber ahnungslosen Touristen kennen.

Als der leichte Nieselregen sich in einen ordentlichen Wasserfall verwandelte suchte unsere kleine Gruppe erst einmal Zuflucht in einem nahen Cafe. Bei Kaffee, Tee, gebratenem Frühstück und Pfannkuchen liess es sich aushalten.

Die St. Columba Kathedrale schafften wir noch vor deren Mittagspause, gingen auf die alte Stadtmauer und sahen Zeichen des Nordirlandkonfliktes.

Die Weiterfahrt war gut und auf dem Camping Wild Atlantic Parc, der noch zum Teil in Bau ist, waren wir die einzigen Gäste und nahmen auch alle Stellplätz ein.

Nett wurde es noch am Abend im nahen Pub, wo wir zu einem kleinen Imbiss einkehrten.

Die Fahrt über das Hochmoor am Tag darauf war gut, trotz des teils noch regnerischen Wetters, das aber im Laufe des Tages besser wurde. Es blieb unter 15°, aber wurde sonnig.

Die Slieve League Klippen waren als Option auf der Anfahrtbeschreibung. Den meisten war es aber nach Ankunft dort entweder zu eng zum Parken oder zu weit zu laufen. Ab einem gewissen Punkt ging es richtig durch „Wind und Wetter“  Aber, es wurde „unten“ ein Parkplatz gebaut und es sieht aus, als fährt demnächst von dort ein Bus bis an die Klippen.

Das Smugglers Creek Inn, ein weitbekanntes Fishrestaurant war trotz der inzwischen Usus gewordenen Parkplatzenge sehenswert. Wir aßen ein wenig und genossen den Blick über die Bucht auf die Berge.

Am Abend gab Angela aus Anlass ihres Geburtstages einen aus. Ich hatte unterwegs frischen Fisch in Killybegs gekauft und wir aßen leckeren Seehecht mit einer Buttersauce.

Der Platz Strandhill ist nett und gut gelegen. Der Name sagt alles. Wir waren direkt hinter den Dünen und ein Teilnehmer überlegte ob er sich morgens in die Fluten stürzen sollte. Es war ihm dann zu kalt.

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Irland – Teil 8 – Causeway Coastal Route und Bushmills

Was im Westen der irischen Insel der „Wild Atlantic Way“ ist, heisst in Nordirland die „Causeway Coastal Route“. Von Belfast bis nach Londonderry kann man die ganze Küste entlang über meist 2-spurige oft recht enge Straßen fahren.

Für mich als Reiseleitung ist es dieses Mal eine rechte Herausforderung, haben sich doch vier Fahrzeuge entschieden mit mir in der Gruppe zu fahren.

Es war dann auch das erste Mal auf der Reise, dass wir mit Küstenstraßen konfrontiert wurden. Es war recht eng mit mehreren Autos hinter mir. Einige Male mussten wir links ran um die Schlange an PKW hinter uns reinzulassen.

Trotz dieser Herausforderungen sahen wir viel, zumal es in der ersten Hälfte des Tages doch recht sonnig war. In Carrickfergus stoppten wir zum Fotostopp an der Burg und informierten uns ein wenig über die Schotten, die sich hier einst niedergelassen hatten. Auf der ganzen Etappen waren am östlichen Horizont schottische Inseln zu sehen.

Die Mittagspause am Glenarm Castle, war für die Augen ein Genuß, besuchten wir doch den schönen Walled Garden. Ich hätte nie gedacht wie viele verschiedenen Sorten Tulpen es gibt.

Einige Fotostopps weiter fing es dann an regnerisch und ungemütlich zu werden und so gaben wir den Gedanken die Carrick-A-Rede Seilbrücke zu besichtigen auf.

Der Campingplatz in Bushmills ist exzellent, gut geführt und da es am Abend immer noch kühl und regnerisch war kamen ein paar Teilnehmer im Spieleraum des Platzes zusammen. Beim Kickern und am Snooker Tisch liessen wir den Tag ausklingen.

 Das Programm am nächsten Tag klappte tadellos. Wir wurden um 09:00 Uhr von Gordon mit seinem Taxibus abgeholt. Am Besucherzentrum angekommen, führte uns der Guide Andrew zum Causeway.

Auf dem Weg erzählte er über die geologischen Gründe für dieses seltsame Naturschauspiel, erklärte er dass nicht alle Steine sechseckig sind und versuchte uns mit Geschichten davon zu überzeugen, dass Finn McCool ein Riese hier leben sollte.

Wir wissen nicht ob Andrew zuviel des einheimischen Whiskey getrunken hat, auf alle Fälle hat uns dieser gut geschmeckt und die Führung durch die älteste Destillerie Irlands war gut, informativ und beeindruckender als der Besuch des Guinness Storehouse. Unser Favorit ist der Irish Honey gewesen, bei dem dem Whiskey Honig zugeführt wird.

Da es sich am Abend mehr oder wenig einregnete ließen es alle nach der Routeninfo langsam angehen.

 

 

 

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Irland – Teil 7 – Belfast

Inzwischen hat die Gruppe ihren Rhythmus gefunden. Einige fahren oft schon früh vor oder um 08:00 Uhr los, andere mit der Reiseleitung um 09:00 Uhr und der Rest je nachdem wann sie fertig sind, zwischen 08:30 und 09:30.

Auf den Etappen trifft man sich immer wieder, tauscht sich aus: „hinten ist ein gutes Cafe“,  „dort gibt es ordentliches Brot zu kaufen“, „wart ihr auch da?“ In den Anfahrtsbeschreibungen und den Navigationsrouten finden sich Logistikstopps zum Tanken, Einkaufen oder Pause machen, Fotostopps und natürlich Besichtigungsstopps.

Je nach länge der Etappe trudeln dann die Teilnehmer nach und nach zwischen 13:00 und 18:00 Uhr auf den jeweiligen Campingplätzen ein. Die Plätze haben alle eine Teilnehmerliste und es wird abgehakt wer da ist.

Von Camac Valley muß man erst noch einmal auf die Ringautobahn. Diese ist seit kurzem auf einem der Schlüsselstücke mautpflichtig und zum Glück kann das Büro alle Teilenehmer anmelden und kassiert wird durch die Reiseleitung.

Der erste Stopp am Hill of Tara liegt unweit des gewählten Parkplatzes.

Tara war der Sitz der irischen Könige im 3. Jahrhundert. Einige Siedlungsteile gehen aber bis in die Eisenzeit zurück. Obwohl alles sehr geschichtsträchtig bietet der Ort aber außer einem tollen Blick über die Landschaft keine besonderen Fotomotive.

Die meisten Aufnehmen von Tara sind aus der Luft gemacht.  Die nahe Kirche, als Besucherzentrum genutzt, umgeben von alten Bäumen ist pittoresker.

Zwei Fotostopps später kamen wir nach Newgrange im Tal des Flusses Boyne. Hier findet man die besterhaltenen Hügelgräber Europas. Leider geht das nur mit einer geführten Tour, die man auch nicht vorbestellen kann. Die meisten Teilnehmer begnügten sich daher mit einem Besuch der Ausstellung. Wer die ann als recht gut bewertete Tour mitmachte sah die Passage des Lichts im Hügelgrab, so wie sie zur Wintersonnenwende stattfindet, gut  nachgestellt.

Einkaufen und Tanken stand noch auf dem Plan, wollten wir das doch noch im günstigeren Irland in Euro und nicht in Nordirland mit Pfund erledigen. Eine weiter 75 Minütige Fahrt auf der Autobahn und wir waren am Platz in Belfast. Die Wahl des Standplatzes war hier nicht auf einen klassischen Campingplatz, sondern wir standen viel zentraler an einem Pfadfinderheim.

Die Reiseleitung hatte einen Sack Kartoffeln gekauft und schnell wurden ein paar Kilo davon in den großen Kochtopf geschmissen, etwas Speck angebraten und die Tische zusammengestellt. Die Kartoffeln wurden dann mit Creme Fraiche, Cheddar und anderen Sachen garniert und verputzt, einige Gläser getrunken und es wurde ein spontaner netter Abend.

Am nächsten Morgen ging es mit einem Shuttlebus ins Zentrum und bei Alex wurde gefrühstückt: Würstchen, Speck, Ei, Kartoffelbrot, Toast, und Baked Beans. Mittagessen wollte danach keiner mehr.

William, unser örtlicher Guide traf uns im Cafe und führte uns durch das Zentrum von Belfast. Wir kamen zur City Hall, dem Titanich Memorial, durch das Zentrum bis an den blauen Fisch am Hafen. Wegen des regnerischen Wetters kehrten wir gleich in einem er ältesten Pubs der Stadt zu einem Irish Coffee ein.

Danach gingen die meisten noch mit der Reiseleitung in das Titanic Experience. Hier wird viel über die Stadt Belfast, die Werft Harland & Wolff, den Bau und die Großartigkeit des Schiffes erzählt. Und, natürlich auch zum Untergang der Titanic.

Belfast fanden alle entspannter und angenehmer. Hier gab es nicht so viele Touristen, weniger Baustellen und weniger Hektik.

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Irland – Teil 6 – Dublin

 

Ursprünglich hatten wir geplant mit dem öffentlichen Bus in die Stadt zu fahren, aber es kam besser: die Sightseeing Busse haben ihr Depot nicht weit vom Campingplatz entfernt und so hält der Bus an unserem Campingplatz und an zwei Hotels und man ist nach ca 45 Minuten in der Stadt.

Am Kilkenny Centre wartete schon unsere Führerin Ann. Bei einem Rundgang der insgesamt drei Stunden (mit einer 20 Minuten Pause) dauerte sahen wir sehr viel.

Vom Trinity College ging es kurz in die moderne National Gallery und weiter zum Dichter Oscar Wilde, dem ein Marmor-und-Granit Denkmal in einem nahen Park gewidmet ist.

Ann richtete unser Aufmerksamkeit auch auf die Häuserreihen die aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Stilrichtungen interessant sind. Von außen eher unscheinbar sind Sie innen reich verziert mit Stuckarbeiten und haben oft sehr schöne Treppenhäuser und Kamine.

 

 

Am Parlament vorbei fanden wir den Stephens Park eine Insel der Ruhe. In der Stadt wird an einer neuen Straßenbahn gebaut und zusammen mit den vielen Touristen ist es doch sehr hektisch und voll. Zurück zum Park: er war eine Schenkung der Familie Guinness an die Stadt und hier sitzen beim heutigen schönen Wetter überall Menschen auf den den Wiesen.

Im Powerscourt House hätte man sich länger aufhalten können, doch das Dublin Castle, das Rathaus und die Christ Church Kathedrale sollten wir noch sehen. Auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt bummelten wir durch das Künstlerviertel, hörten über große Irische Musiker der Gegenwart und natürlich auch die Geschichte von Molly Malone.

 

In Dublin scheint es an jeder Ecke eine Kneipe zu geben, die entweder Bar, Pub, oder Inn heißen. Im Blarney Inn, einem typischen Pub nahmen wir dann auch unser typisch irisches Mittagessen ein. Shepherds Pie, ein im Ofen mit Kartoffelpüree überbackenes Hackfleischgericht, oder Rindfleisch mit Guinness Stew standen den Teilnehmern nach Suppe und Salat zur Wahl.

Gut gestärkt ging es dann zum Guinness Storehouse, wo wir bei einer deutschsprachigen Gruppenführung einiges über das berühmte irische Bier hörten. Das kann man aber nicht mit der Besichtigung einer deutschen Brauerei vergleichen. Im Guinness Storehouse wird nicht gebraut und alles wird multi-media mäßig präsentiert. Da hätten einige von uns wohl lieber etwas mehr Freizeit in der Stadt vorgezogen.

Den zweiten Tag in Dublin, der zur freien Verfügung veranschlagt war, nutzen nur die wenigsten um noch einmal in die Stadt zu fahren. Die Reiseleitung ging zum Beispiel noch in die beeindruckende Nationalbibliothek.

 

 

Die meisten Teilenehmern nahmen sich eine Auszeit, erledigten Einkäufe, machten ihre Hausarbeit bzw. arbeiteten die Eindrücke der letzten Woche auf.

 

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Irland – Teil 5 – Anglesey und Ankunft in Irland

 

Ein Hoch über Island brachte schönen blauen Himmel, aber auch kalte Luft.

Bei frischen 10-14 Grad ging es Samstags zeitig auf die längste Etappe mit 330 km. Der Weg führte uns rund um Birmingham. Dann Richtung „North West“ bis wir Liverpool rechts liegen ließen um an der walisischen Nordküste auf die Insel Angelsey zu fahren.

Tolle Landschaft, blaues Meer und sonniger Himmel machten die lange Autobahnstrecke erträglich.

In Anglesey angekommen, mußten wir natürlich einen Stopp am längsten Ortsnamen der Welt machen. Das Reiseleiterfahrzeug passte gerade so auf eine freie Fläche, dass es für ein ordentliches Foto passte.

 

 

 

 

 

Die Chefin vom Campingplatz erwartete uns schon und wir standen auf einer schönen Wiese mit Blick auf die Waliser Berge.

Bei trotz allem milden 16 Grad konnten wir dann auch noch einmal zusammen sitzen und einige administrative Sachen klären. Die Reiseleitung hatte über ihr Dartford Tunnel das Entgelt für die Durchfahrt vorgelegt. Maut ist ja nie im Reisepreis enthalten.

Einige Abläufe wurden nochmal erklärt, die Fährtickets für die Fahrt nach Irland verteilt und natürlich etwas landestypisches verkostet. Heute waren kleine Pastries dann, das sind gefüllte Teigtaschen, die in der großen Variante traditionell Bergmannsessen war. Die berühmtesten sind die sogenannten „Cornish Pasties“, die einen Zipfel haben. An diesem konnte man das Teil beim Essen halten und machte sich so sein Essen nicht schmutzig.

 

Bei immer noch blendendem Wetter ging es dann über die Irische See. Der Katamaran „Swift“ fuhr in nur 2 Stunden von Holyhead nach Dublin. Bei ruhiger See trafen wir uns wieder alle in der Lounge, machten Mittag oder tranken Kaffee.

 

Nach der Ausschiffung waren wir schon eine gute halbe Stunde später auf dem Platz im Westen Dublins. Die nahe Schnellstraße hört man, aber der parkähnliche, großzügige Platz ist okay.

 

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Irland – Teil 4 – London und Stratford

Nachdem es am Dienstag und Mittwoch noch wechselhaft und immer wieder regnerisch war, hatten wir für den Besuch der britischen Hauptstadt absolutes Königinnenwetter.

Mit Bus, Zug und U-Bahn fuhren wir ins Zentrum der Metropole, denn mit dem Auto würde das zu lange dauern.  „Rechts gehen und Links stehen“ und wie die Fahrkarten funktionieren war schnell erklärt.

Am Trafalgar Square wartete schon unsere Führerin Bosa. Wer London ausgiebig sehen will, kann das bei der Reise „London mit dem Insider“ machen. Wir sahen uns heute nur einen kleinen Teil der faszinieren Stadt intensiv an.

Der Trafalgar Square, die Pall Mall, Horseguards, St. James’ Park, Buckingham Palace, die Westminster Abbey und der Parliament Square standen mit der einheimischen Führerin auf dem Programm.

Pause machten wir in einem Cafe im Park, der hunderte von Vogelarten beheimatet, sogar Pelikane.

Nach 3 Stunden Spaziergang ging es mit der Reiseleitung dann mit dem Bus zum Piccadilly Circus und Leicester Square.

Wie immer gehört bei einer Besichtigung auch etwas Freizeit dazu. Die 90 Minuten wurden von Einigen erst zum Cafe trinken und regenerieren genutzt. Andere gingen zu Fortnum & Mason, einem Traditionskaufhaus auf der Piccadilly Road. Die Reiseleitung zog los zu Stanfords, einen Fachgeschäft für Reiseliteratur, Karten und Ausrüstung.

Sammeln war dann wieder am Trafalgar Square, und los ging es von der City of Westminster in die City of London. Ein leerer Doppeldecker Bus der Linie 15 kam vorbei und vom oberen Deck sahen wir noch den Strand, die Fleet Street, St. Pauls und den Tower of London. Nach einem Fotostopp ging es wieder nach Edmonton Green.

Auf den Vorschlag noch beim Inder einzukehren, nahmen spontan ein Dutzen Teilnehmer die Gelegenheit wahr. Bei Butter Chicken, Biryani und Cobra Bier klang die Besichtigung in passendem Rahmen aus.

Die Fahretappe nach Stratford-upon-Avon ist nicht so lang und schon kurz nach Mittag waren alle da. Wir standen ein wenig Abseits von den andern Campern, die sich für 3 Tage, das Pfingstwochenende, einrichten.

Mit dem River Taxi ging es auf dem Fluß ins Zentrum. Bei einem kleinen Bummel sahen wir zuerst die Marina mit den Narrowboats,
in denen die Leute sich wie Camper auf den Kanälen Englands bewegen.

Die Holy Trinity Kirche, das Theater, die Statue für Shakespeare, seine Schule und viele andere Fachwerkhäuser machen den Flair dieser ganz dem Dichter gewidmeten Stadt aus.

Noch ein wenig Bummeln und gegen 18:00 Uhr geht es zurück zum Camping, der sich in unserer Abwesenheit richtig gefüllt hat. Im Restaurant lassen die meisten den Abend ausklingen.

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Irland – Teil 3 – Die Reise beginnt

 

Reisebericht Irland – Tag 1 und Tag 2

Die ersten Teilnehmer trafen sich schon Montag am Abend in Soumagne, bei Lüttich, um dann in losem Verbund nach Eperleques in der Region Calais anzureisen.

Bis vier Uhr nachmittags waren dann auch alle 12 Einheiten schon da. Der Platz in Eperleques wird von uns immer wieder als Treffpunkt genutzt, gibt es hier auch ein Restaurant in dem man gut mit der Reise beginnen kann. Wir standen am neuen Sanitärgebäude, westlich des Waldes.

Die erste Besprechung war kurz und auch etwas chaotisch. Es regnete leicht, es gab viel zu verteilen und die erste Etappe mit der Fährüberfahrt zu besprechen. Das allgemeine Vorstellen wurde dann auch zum Abendessen verschoben.

Das Willkommensessen war wieder mal lecker. Es gab Jakobsmuscheln oder Tarte mit Lauch oder Käse als Vorspeise. Entrecote oder Schweinesteak mit Pommes wurde von einigen gewählt. Der Favorit war mit Abstand die Ente mit einer Sauce aus Oliven und Pilzen. Wie in dieser Region der Welt Tradition, alles mit Pommes-Frites.

Nach dem Dessert, inzwischen schon neun Uhr am Abend, verkrümeln wir uns alle in unsere Fahrzeuge. Ein richtiger Landregen hielt keinen vor der Tür.

Die ganze Nacht regnete es, manchmal richtig heftig, so dass auch alle früh wach und munter waren.

Ein Teil der Gruppe fuhr individuell, ein Teil mit der Reiseleitung nach Calais. Kurz vor dem Fährhafen fuhren wir an dem Camp mit illegalen Einwanderern vorbei. Den Grund wissen wir nicht, aber es gab viel Polizei, Rauch und zum Teil liefen die Leute auf der Autobahn herum. Trotzdem kamen wir noch rechtzeitig auf unser Schiff, die Pride of France.

Wie immer trafen wir uns in der Family Lounge auf einem der Hauptdecks. Doch die Hoffnung einen Blick auf die berühmten Weißen Klippen von Dover bei der Überfahrt zu werfen, wurde schnell zunichte gemacht. Dichter Nebel, Verspätung und die Klippen konnte man erst spät sehen.

Das Ausschiffen problemlos, trafen wir uns in Whitfield am Tesco Supermarkt. Nach einem schnellen Einkauf fuhr die Hälfte der Gruppe mit der Reiseleitung gen London.

Es ist immer so, dass bei den Britannien Reisen die Teilnehmer die erste Etappe gerne mit der Reiseleitung in der Gruppe fahren. Mit jeder Etappe werden das weniger, wenn die Fahrer sich an das Linksfahren und die teils unterschiedlichen Kreisverkehre kennengelernt hat.

Der Platz in Lee Valley nahm uns wie immer herzlich auf. Wir konnten zusammen stehen und nach der Besprechung für die London Besichtigung und die Etappe nach Stratford-upon-Avon gingen noch eine Handvoll auf ein „Bevy“ (ein Getränk) in den Pub. The Cart ist ein typischer Vorortpub und wie beobachteten die  „Locals“ beim Snooker spielen und Fußball schauen. Das Team von Sunderland kämpft um den Abstieg und die Emotionen kochten hoch.

Wir freuen uns schon auf Morgen, auch weil besseres Wetter gemeldet ist.

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